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Starbucks Kaffee – der kleine Luxus im grauen Alltag

Der Kaffee bei Starbucks ist teuer und zugleich ein kleines Stück vom Luxusglück, welches in einem angenehmen Ambiente genossen werden kann. Es macht Spaß hier zu sitzen und die Gedanken schweifen zu lassen. Auch der Laptop ist in diesem Kaffee ein ganz normales Accessoire.

Zum perfekten kleinen Luxus gehören bequeme Sofaecken, auf denen die Zeit im Fluge zu vergehen scheint. Auch alleine ist man bei Starbucks selten einsam. Ein Teil des Konzeptes ist die Ansprache der Kunden mit dem Vornamen. Bei Starbucks bist du nicht anonym, keine Nummer, sondern ein gern gesehener, einzigartiger Gast.

Starbucks – Der dritte Ort.

Starbucks soll der Ort sein an dem sich Menschen mit einer Vorliebe für das Besondere gerne aufhalten, um nachzudenken und an den aktuellen Themen des Tages zu arbeiten. Es ist der Ort an dem sich Kollegen oder guten Freunden treffen. Starbucks ist das Office in dem man gerne ist oder die Wohnung in der man gut arbeiten kann. Der dritte Ort ist der Wohlfühlort abseits der eigenen vier Wände und des Büros.

 

Der klare Fokus auf die Zielkunden.

Ein wesentlicher Baustein erfolgreicher Marken ist die klare Fokussierung auf die Zielkunden. Dabei ist es nicht immer die eine homogene Zielkundenstruktur. Viele Marken müssen sich auf eine größere Zielgruppendiversität einstellen.

Starbucks hat die eigene Marke in der idealen Reihenfolge entwickelt. Am Beginn des Markenrelaunches war die Marke mit der konkreten Zielgruppe vor Augen. Erst danach wurden die Stores entwickelt. Starbucks möchte nicht allen gefallen. Man nimmt es gerne in Kauf, von einigen Teilöffentlichkeiten nicht gemocht zu werden.

Der Typ mit dem Macbook, der moderne Performer, der in der Mittagspause nicht nur satt werden möchte, sondern stilvoll ein überteuertes Sandwich mit einem guten Kaffee bevorzugt, ist der gern gesehene Gast, der ganz persönlich mit seinem Vornamen angesprochen wird.

Ist dieses Vorgehen ethisch vertretbar? Sollen Kunden ausgeschlossen werden und vor allen Dingen, kann dies in der heutigen Zeit gut gehen? Ist das nicht ein Risiko für das Image?

Es gibt eine klare Antwort: Nein, ist es nicht. Starbucks ist mit dieser Strategie unglaublich erfolgreich und dies völlig zu recht, denn eine klare Marketingstrategie ist die Grundlage erfolgreicher Marken. In New York werden Sie kaum noch ein gutes Kaffeehaus finden, welches nicht Starbucks heißt.