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Evernote ist zu dem Tool für ganzheitliche Selbst-Organisation geworden. Immer mehr Menschen begeistern sich dafür. Auch ich entdecke täglich neue Aspekte und Nutzungsmöglichkeiten.

Ist man im deutschsprachigen Raum ansässig und sucht nach Informationsquellen, wird man nach etwas Beschäftigung mit dem Thema schnell auf eine Seite aufmerksam: Evernote für Pfiffige.

Zugegeben, zuerst hat mich der Titel respektive der Claim nicht angesprochen. Als ich dann aber erst einmal den Weg auf die Seite notieren.de gefunden habe, hat mich die Leidenschaft des Autors Herbert Hertramph angesteckt.

Über Jahre schreibt dieser immer wieder neue Tipps und Anwendungsmöglichkeiten auf, die es in dieser Summe kein zweites Mal irgendwo im deutschsprachigen Internet zu diesem Thema gibt.

Warum verwende ich den Begriff Marke? Als Markenformer hat man immer einen Blick für Marken, für neue, für alte, für gute, für schlechte, für außergewöhnliche, etc.

Aber auch als begeisterter Evernote Nutzer erkennt man schnell, das Medienfakten.de eine eigene Marke geworden ist, aber warum? Eine kurze Marken-DNA-Analyse:

1. Markenkompetenz

Die konstante Qualität der Beiträge zu diesem Thema, ist das wohl ausschlagenste Argument. Ohne Substanz in der Sache könnte man schreiben so viel man will, der Leser würde sich schnell anderen Quellen zuwenden.

Es gibt immer wieder neue und bemerkenswerte Anwendungsmöglichkeiten, die dem aufmerksamen Nutzer präsentiert werden. Dabei schöpft der Autor aus schier endlosen Ideenquellen. Aber auch die Quantität, also konstante Versorgung mit neuen und interessanten Nutzungsmöglichkeiten will einfach nicht abreißen.

Das Buch als haptische Abrundung des Autorenportfolios ergänzt und untermauert durch ausführliche Informationen die Kompetenz des Schreibers.

2. Leidenschaft und Emotionen

Ein wesentlicher Aspekt einer jeden Marke, für den insbesondere auch Markenformer einsteht, ist die Leidenschaft für das eigene Projekt. Der Leser spürt schnell, ob ein Blogger oder Unternehmer nur den Profit vor Augen hat, nicht aber den Kunden oder in diesem Fall den Nutzer. Herbert Hertramph vermittelt die Freude am Thema Evernote wie kaum ein Zweiter.

3. Tonality:

Die Tonalität ist der Stil (im Idealfall konsistent und zielgruppenorientiert), der eine Marke prägen sollte. Ob nun bewusst oder unbewusst, ich würde vermuten, der Autor verwendet intuitiv eine gleichbleibende Tonalität. Im Fall medienfakten.de ist dies die „Freudige Sachlichkeit“

4. Reason Why

Der Beleg für das Funktionieren wird immer wieder durch die schnelle und praktische Umsetzbarkeit der Blog-Beiträge erbracht. Das Buch bzw. mittlerweile die Bücher (Mit Evernote Selbstorganisation und Informationsmanagement optimieren) als schlüssiges Werk, kann sowohl als Kompetenzbelegen, als auch als Funktionsbeleg genommen werden.

5. USP

Evernote-Kompetenz in einer einzigartigen Tiefe und Breite im deutschsprachigen Raum.

6. Der Consumer Benefit

Eine große Bibliothek exzellenter Evernote Tipps, die schnell umsetzbar sind.

7. Markenbild

Ohne Frage es fehlt das Markenzeichen. Das sichtbare einheitliche Branding der Plattform und der Social Media Kanäle. Was aber nur das i-Tüpfelchen auf einer tollen Plattform wäre. Die anderen Faktoren, wie die Farben, Bilder, Geräusche, Musik und Design, sind konsistent angenehm, harmonisch und fröhlich.

Fazit:

Abschließend ist festzustellen, dass eine sehr stimmige und harmonische Marke entstanden ist, die kontinuierlich gewachsen ist und weiterhin gepflegt wird. Denn eine Marke entsteht ähnlich einem Organismus aus vielen kleinen Fragmenten (Entscheidungen und Handlungen) die zu einem Ganzen werden. (Siehe Marke)